Worin besteht eine psychotherapeutische Behandlung?
Eine psychotherapeutische Behandlung findet in Form
regelmäßiger, fest vereinbarter Gesprächstermine statt,
in denen die Probleme und Belastungen, die den Beschwerden zugrunde
liegen, geklärt und bearbeitet werden, ggf. unter Einbeziehung einer
unterstützenden medikamentösen Behandlung.
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In einer geschützten Umgebung kann die Patientin bzw. der
Patient mit einer Therapeutin bzw. einem Therapeuten über sich
und sein Anliegen sprechen.
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Damit wird dem Patienten ein Raum eröffnet, schmerzliche und
traumatische Erfahrungen, ängstigende Gedanken und Erinnerungen,
positive und negative Gefühle und Impulse gedanklich dem
Therapeuten und sich selbst gegenüber zuzulassen und zu
regulieren.
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Durch die besonderen Rahmenbedingungen der Gespräche (u.a. feste
und regelmäßige Termine, Neutralität des Therapeuten)
können sich Konfliktmuster abbilden, erkannt, benannt und somit
vom Patienten bewusst verarbeitet werden.
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So können Zusammenhänge zwischen der jetzigen Störung
und ihren Hintergründen und Entstehungsbedingungen empfunden und
erkannt werden.
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Psychotherapie umfasst somit die Entwicklung neuer Lösungen und
Handlungsmuster im Umgang mit sich selbst und anderen. Diese
verbesserten Konfliktbewältigungen machen belastbarer und
leistungsfähiger.
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Dass Psychotherapie nicht nur seelische Arbeit bedeutet, sondern
auch eine Quelle neuer Kraft sein kann, ist eine bedeutsame und
stärkende Erfahrung.
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